Ménage-à-trois

„Ben, sagen Sie mal, wer war denn das?“, höre ich Mrs. Secretary kurz nachdem ich meine Kundin verabschiedet habe schnurren, während sie mir einen Kaffee ins Büro bringt. Meine Augen beginnen sofort zu funkeln. Meine Sensoren springen sofort an.

„Warum?“, frage ich neckend. Ich will wissen, was dieser Unterton in ihrer Frage bedeutet.

„Weil die wahnsinnig attraktiv war.“ Ihre Wangen verfärben sich schlagartig in ein schamhaftes Rot.

„Frauen reizen Sie also auch? Aber Sie sind doch …“

„Mit einem Mann zusammen richtig“, unterbricht sie mich, „Aber, Frauen reizen mich trotzdem. Hab lang versucht dagegen anzukämpfen, aber es gelingt mir nicht. Der Wunsch danach kommt immer wieder hoch.“

Wahrscheinlich sollte ich jetzt ein anständiger Chef sein und es dabei bewenden lassen. „Haben Sie mit ihm schon einmal darüber gesprochen?“

„Ja, aber …“, sie holt kurz Luft, „… er findet den Gedanken auch toll. Im Gegenteil. Er wollte sofort eine Frau für mich suchen.“

„Er hatte natürlich Hintergedanken?“, vermute ich und kann mir ein Grinsen nicht verkneifen. Wer hätte den Hintergedanken nicht.

„Richtig. Natürlich würde er die andere Frau dann auch gern…“ Sie überlegt und sucht nach dem passenden Wort. Dabei zuppelt sie nervös an ihrer Bluse herum. „Beglücken!“

„Und das missfällt Ihnen?“

„Ja, irgendwie ist er meins und ich will ihn nicht teilen.“ Sie führt ihre Hand zu ihrem Mund. „Ich weiß, dass ist paradox. Ich will meinen Spaß und er. Er dürfte ja dabei sein, aber könnte er sich nicht damit begnügen, dass er seinen Spaß mit mir haben kann und einfach den Anblick genießen, wenn er mir dabei zuschauen darf, wie wir uns vergnügen?“

Ich will gerade dazu etwas sagen, aber sie brabbelt einfach weiter. „Scheiß Eifersucht! Ich weiß, was ich sage ergibt keinen Sinn und ist schon irgendwie kindisch. Ich will halt einfach nicht, dass er seinen Schwanz in eine andere Frau steckt. Er darf doch meine Pussy benutzen und zusehen. Warum gibt er sich damit nicht einfach zufrieden?“

An dieser Stelle stoppe ich jedoch, da ich bemerkt habe, dass ihr selbst aufgefallen ist, dass wir uns gerade über ihre Pussy unterhalten. Auch, wenn sie schon ein paar Geschichten von mir gefunden und korrigiert hat, haben wir diese Grenzen bisher aber noch nicht überschritten. Geschichten sind das eine. Dies hier wird jetzt gerade jedoch persönlich. Das einzige, was ich noch zu ihr sage ist, „Freuen Sie sich schon einmal auf Freitag. Da haben wir unseren nächsten Termin.“

„Freitag?“, sie reißt die Augen weit auf.

„Ja, Freitag und wehe, Sie ziehen sich Freitag ein Höschen an. Die Kleiderordnung bleibt bestehen!“

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle erwähnen, dass sie sich zwar an den HöschenFREItag hält, jedoch hat sie sich bisher immer so gekleidet, dass ich nie etwas hätte sehen können. Verkneifen konnte ich mir diesen Kommentar trotzdem nicht. „Und jetzt können Sie Feierabend machen…“

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2 thoughts on “Ménage-à-trois

    1. *freut sich deine Worte zu lesen…

      Es war auch schön endlich mal wieder etwas Zeit zum Schreiben zu haben. Mir hat es gefehlt, meine Lust zu Papier zu bringen. Überhaupt die Lust…

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About Ben Wilder

Mein Blog ist ein FSK18 Blog. Solltet ihr minderjährig sein, so verlasst ihn bitte unverzüglich!